8/26/2019

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Warum muss Frau in einer überaus aufgeklärten Zeit, in welcher wir heute leben, für Gleichberechtigung kämpfen?

Ein Thema, welches mittlerweile schon mindestens 6371924096321 Mal durch den Fleischwolf gedreht und gewälzt worden ist. Uns egal, wir finden es interessant. Außerdem stecken hinter asym. Frauen, also ja, wir dürfen das.

Grundsätzlich, wie die im Titel gestellte Frage eigentlich schon beinhaltet, finden wir es ziemlich kräftezerrend und auch dementsprechend lächerlich, immer noch für Gleichberechtigung kämpfen zu müssen. Und das trotz der Verankerung im Jahr 1981 in der Verfassung.

Trotz der nichtvorhandenen Möglichkeit die bis jetzt abgehaltenen Frauenstreike an den zehn Fingern abzählen zu können, wurden die Konditionen zu Gunsten der Frauen im Berufsleben, der sexistischen Bemerkungen und der fragwürdigen Frauenklischees nicht merklich verbessert. Nein, die sexistischen Gesten nimmt die Öffentlichkeit nicht ernst und wird von eben dieser sogar bagatellisiert.

Frauen verdienen beim Berufseinstieg nachweislich weniger als Männer in der selben Branche beim Berufseinstieg. Unverständlich ist für uns ebenso warum Frauen deutlich verminderter Chancen haben sich beruflich zu entwickeln als Männer. Auch im Bereich der Betreuungsangebote für Pflegebedürftige und vor allem im Bereich des Mutterdaseins bitten wir die damit betrauten Behörden und Politiker um besonderen Veränderungswillen und Erfindungsreichtum, denn auch das läuft nicht so wie es eigentlich soll.

Um hier nicht all die Punkte aufzuzählen, weshalb ein Frauenstreik überhaupt von statten gehen soll, kommen wir jetzt zu einem viel erfreulicheren Thema. Nicht die Frage „Warum streiken?“ sondern die Antwort aller, die an der Demonstration und an den Aktionen teilgenommen haben.

Erst am 14. Juni 2019 fand der Frauenstreik in der Schweiz statt.  Die beeindruckende Teilnehmeranzahl katapultiert den Frauenstreik zur bislang größten Demonstration in der neueren Geschichte der Schweiz.

Von Arbeitsniederlegungen über verlängerte Pausen am Arbeitsplatz, Koch- und Putzstreiks zu Hause, das Hängen von Fahnen und Besen aus den Fenstern bis zum Tragen symbolischer Frauen*streik-Zeichen – für alle war etwas dabei. 

Wir wollen fair bleiben und schmeißen hier nicht alle Männer und auch nicht die ganze Politik in einen Topf. Wir sind weder linksradikal, noch rechtsradikal. Eigentlich bewegen wir uns relativ wenig in der Politik. Trotzdem, wie schon zuvor erwähnt, und eben auch fast nur deshalb, weil wir dem Geschlecht Frau angehören, wollten wir uns zu diesem Thema äußern und damit auch ein bisschen zum Nachdenken anregen.

Bitte lasst uns an euren Gedanken und Erfahrungen zu diesem Thema teilhaben und schreibt uns gerne Kommentare. Wir freuen uns schon.

Herzlichst,

asym.magazine

​written by Marlene

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